Hier sind alle Autorinnen und Autoren, die wir in der Sendereihe “Literatur antwortet” mit Radiointerview vorgestellt haben.
Matthias Penzel
Jess Cole
Wortrandale-Gewinner 2019 in der Kategorie Raffiniert mit den Text “Irrwicht”. Nominiert in der Sparte Queer.
Stationen:
2012 – 2015: BA. Medienwissenschaften und Germanistik
2015 – 2018: MA. Literatur- und Kulturtheorie
2015 – 2018: Kreatives Schreiben am Studio Literatur und Theater Tübingen
Auszeichnungen & Preise:
2017: Münchner Kurzgeschichtenpreis (Shortlist)
2018: erostepost-Literaturpreis (Shortlist)
2018: Kölner-Schmiede (Kunststiftung NRW)
2019: Retzhof-Literaturpreis (Shortlist)
Uta Zech
Wortrandale-Gewinnerin 2019 in der Kategorie Skurril mit den Text “Weiß wie Schnee. Rot wie Blut. Schwarz”. Nominiert in der Sparte Krimi mit dem Text “Tiefkühlkost”.
Uta Zech, geboren im sonnigen Süden der Republik zwischen Riesling- und Grauburgunderlagen, studierte in Erlangen und Berlin Theaterwissenschaften und Germanistik, an der Spielstatt Ulm
Schauspiel und machte in Berlin eine Ausbildung zur Werbekauffrau. Als Inhaberin der Agentur Zech Dombrowsky Design ist sie verantwortlich für Text und Konzeption.
Sie unterrichtet als Dozentin an der Filmschauspielschule Berlin, moderiert Podiumsdiskussionen und Tagungen und veröffentlicht Artikel zur Chancengleichheit.
Seit Juni 2016 ist sie Präsidentin des Business and Professional Women (BPW) Germany e.V.
Webseite:
Podcast:
Verena Liebers
Wortrandale-Gewinnerin 2019 in der Kategorie Charmant mit den Text “Strandkorbbriefe”. Nominiert in der Sparte Queer.
Verena Liebers, Künstlername VIGLi, geb. 1961 in Berlin, studierte in München Biologie und lebt seit 1990 in Bochum. Dort arbeitet sie in der Forschung sowie als Schriftstellerin. Sie schreibt Lyrik, Kurzgeschichten und Romane. Gemeinsamer Nenner ihrer Literatur ist die Begegnung mit Menschen. Während im Zentrum ihrer belletristischen Romane meistens Außenseiter und deren Abenteuer stehen, berichtet VIGLi in ihren Sportbüchern mit einem Augenzwinkern autobiografisch über die amüsanten Treffen mit ihren Freunden. Allen Texten, aber vor allem den Gedichten merkt der Leser die tiefe Verbundenheit der Autorin zur Natur an. „Ich bin am liebsten draußen“, erklärt die Künstlerin, die nicht nur gerne läuft, sondern auch mit Begeisterung schwimmt und radelt.
Genau wie der Ausdauersport gehört das Schreiben schon immer zu ihrem Leben und ihre ehemaligen Deutschlehrer sind ihr als Leser immer treu geblieben. Dank Liebers charmanter Wortgewandtheit sind ihre Texte bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet worden, u.a. 2019 mit dem Wortrandale-Literaturpreis und 2020 mit dem Antho-Logisch! Literaturpreis. „Besonders in meiner künstlerischen Entwicklung geholfen haben mir die Stipendien“, erklärt Verena Liebers außerdem, die schon nach Otterndorf, Stade und Soltau zum Schreiben eingeladen war. In dieser jeweils künstlerisch besonders produktiven Zeit, hat sie auch ihr individuelles Lesungsformat entwickelt: „VIGLis“ Wanderbühne. Gemeinsam mit Musikbegeisterten gestaltet sie als Wanderbühne Performances aus ihren Texten, die irgendwo zwischen Konzert und Theater stehen, dabei aber immer den literarischen Text als wesentliches Kernelement haben.
VIGLis Motto: Schreiben ist Lächeln mit den Fingerspitzen.
Webseite:
Joey Juschka
Wortrandale-Gewinnerin 2019 in der Kategorie Humor mit den Text “Primärwut”. Nominiert in der Sparte Liebe mit dem Text “Hackerhitze”.
Joey Juschka lebt in Berlin, zieht gern durch die Straßen, die dunklen Ecken, auch mal die hellen, beobachtet, beschreibt: die Menschen, besonders die queeren, LBGTQI* und poly und kink; die Dinge, von Alltag zu sexy schwarz; die Konversationen & Begegnungen, von flirtend zu aggressiv und bedrückend.
Und manchmal beschreibt Joey nicht nur, sondern verbessert auch gleich, nachzulesen auf . Denn so kann es wahrlich nicht weitergehen – überall stinkt’s nach Urin, denn überall pinkeln sie hin; für einen Toilettenbesuch muss man 50 Cent hinblättern; Tampons wechseln kann frau auch nirgends so richtig, und sowieso: als Frau* allein unterwegs zu sein ist gefährlich. Und noch viel viel mehr ist nicht in Ordnung mit der Welt, so wie sie ist, von der Klimakrise zur Lohnungleichheit, von unbezahlt putzenden Frauen zu Drei-Sitze-Belegern in Bus und Bahn.
Was schon alles besser ist, als es mal war, sammelt sich als „Die Welt, verbessert“ im monatlich wachsenden Blog. Es sind nur fiktive Weltverbesserungen, die da geschehen, aber gerade Literatur kann neue Möglichkeiten aufzeigen. Geschichten erzählen vom Alltag, wie er wäre, wäre alles ganz anders. Kurzgeschichten, nicht einfach irgendwelche, sondern Texte, die Alternativen aufzeigen. Diese sind nicht immer ganz ernstgemeint – aber dann wiederum eigentlich doch, irgendwie.
Joey Juschka gewann 2012 den Publikumspreis des open mike, eines renommierten Wettbewerbs für Nachwuchsautor*innen; 2017 ein Arbeitsstipendium Literatur vom Berliner Senat. Neben Weltverbesserungen schreibt Joey auch Kolumnen für die „taz“ sowie weitere Texte, nimmt auch mal Podcasts auf und tanzt nebenbei voll gern.
Alle Werke, Einblick in Joeys Welt, Links zu Lesungen, Podcasts, Geschichten etc.:
Ingrid Maria Kloser
Ingrid Maria Kloser ist Wortrandale-Gewinnerin 2019 in der Kategorie Emotional mit den Text “Risse”. Nominiert in der Sparte Liebe.
Ingrid Maria Kloser geboren in Westösterreich, nahe des Bodensees. Sie studierte Arbeits- und Organisationspsychologie und war zunächst in der Wirtschaft tätig.
Die Enkelin Vorarlberger Auswanderer ist seit ihrer Kindheit mit dem Land Brasilien in Berührung. Vor diesem Hintergrund erscheint 2014 beim Verlag Bucher ihre erste autobiographisch geprägte Erzählung Nur Zuhause. Beim Verlag Bibliothek der Provinz erscheinen 2015 der Erzählband Im Sommer werden die Tage wieder heller sein, und 2017 die Erzählung Darf ich dich küssen Himmel. Seit 2016 lebt die Autorin in Wien und Dornbirn.
2018 erhält sie vom Bundeskanzleramt Österreich zwei Arbeitsstipendien. 2019 wird ihr von der Vorarlberger Landesregierung ein Aufenthaltsstipendium in Paliano/Italien ermöglicht, ihre Erzählung „Bremslicht“ wird beim Literaturwettbewerb Mountain Stories in Lana/Südtirol ausgezeichnet und mit ihrer Erzählung „Risse“ gewinnt sie beim Literaturwettbewerb WORTRANDALE in Berlin in der Kategorie „Emotional“.
Guido Rademacher
Wortrandale-Gewinner 2019 in der Kategorie Raffiniert mit den Text “Stella Maris”. Nominiert in der Sparte Queer.
Im Sauerland in Arnsberg ein wenig aufgewachsen, dann 1989 Flucht nach West-Berlin, zwei Monate später fällt die Mauer, schließlich in und mit Berlin erwachsen und gewachsen.
Studium der Germanistik, Theaterwissenschaften u. Geschichte an der FU-Berlin. 1996 Finalist beim Open-Mike-Literaturwettbewerb, danach zahlreiche Literaturpreise, u. a. Würth-Literaturpreis der Tübinger Poetikdozentur, Münchner Schlachthof-Literaturpreis Pfefferbeisser (Förderpreis), Literaturpreis Wortrandale in der Kategorie Wortakrobatik sowie das Alfred-Döblin-Stipendium der Akademie der Künste Berlin.
Arbeitet als Autor in Berlin sowie als Lehrbeauftragter seit 2007 an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin im Masterstudiengang Biografisches u. Kreatives Schreiben, zudem mit regelmäßigen Lehraufträgen an der FHNW Olten.
Juror beim Nordhessischen Autorenpreis 2009 sowie beim Alice-Salomon-Poetikpreis 2018.
Was mir die Literatur bedeutet: Seit ich bei einem der Nestoren der deutschen Bewegung des Kreativen Schreibens, dem Schriftsteller und Schreiblehrer Paul Schuster, 1992 sozusagen in die Lehre gegangen bin, hat mich das Schreiben Tag und Nacht begleitet, ist mir das Schreiben sowie das Lesen zum Elixier des Überlebens geworden – zumal ich weder Tuba noch Trompete spiele.
WORTRANDALE: Den Preis für interessant befunden – den Preis gewonnen – den Preis für äußerst interessant befunden. Besonders die Sparte Queer, da ich mich beruflich immer wieder mit der Thematik Gender / Diversity / Queer-Theorie / u. dgl. beschäftigte, besonders aus dem Grund, da sich immer häufiger die Studierenden in unserem Master Biografisches u. Kreatives Schreiben mit der Thematik auseinandersetzen.
Karla Lettermann
Nominiert in der Sparte Krimi mit dem Text “Lichtschmelze”.
Axel Lawaczeck
Wortrandale-Gewinner 2019, Publikumspreis. Nominiert in den Sparten Krimi/Liebe. Texte:”Angelegenheiten bedacht gewählter Worte”, “Eine Hitze zu Johannis”.
1969 geboren in Göttingen, Design-Diplom Kunsthochschule Braunschweig, Texter und Autor für Agenturen und Institutionen. Seit einigen Jahren literarische Projekte. Veröffentlichungen z. B. in der Anthologie zum Literaturpreis Schleswig-Holstein „Neue Prosa 2018“, beim Schaeff-Scheefen-Preis 2019 des Literaturverbandes Franken, zum 125-jährigen Bestehen der Münchner Philharmoniker im Juni 2019.
Zweifacher Preisträger beim Putlitzer Preis der 42er Autoren, Mitglied der Uckermärkischen Literaturgesellschaft. Kurzgeschichten, Manuskript-Exposés und Leseproben unter .
Kathrin Lange
Kathrin Lange ist Wortrandale-Gewinnerin 2019 in der Kategorie Emotional mit den Text “Risse”. Nominiert in der Sparte Liebe.
Webseite:
Regina Schleheck
Nominiert in der Sparte Krimi mit dem Text “Die Schimmelbeseitigerin”.
Regina Schleheck hat sich in der Phantastik wie im Krimi einen Namen gemacht. Unter anderem wurden ihr mit dem Friedrich-Glauser-Preis der deutschsprachigen Krimiautor*innen und dem Deutschen Phantastik Preis die begehrtesten Auszeichnungen beider Genres zugesprochen – neben vielen anderen, zuletzt dem 1. Preis der Bonner Buchmesse Migration 2019 und dem 1. Platz des Landschreiber-Wettbewerbs 2020.
Ihr Text wurde in der Sparte Krimi nominiert und greift einen realen Fall auf, den des „Maskenmanns“, der vor zwanzig Jahren im weiten Umkreis in und um Schleswig Holstein in Landschulheime und Privathäuser einbrach, um Jungen zu missbrauchen, zu entführen und zu morden, eine Serie, die nach zehn Jahren abbrach. Erst zehn weitere Jahre später konnte der Täter ermittelt werden. Schleheck überträgt die Synästhesie des „schmelzenden Lichts“ im Norden auf den Mythos des Küstenspukbilds „Der Schimmelreiter“ von Theodor Storm und lässt eine Putzfrau als „Die Schimmelbeseitigerin“, weiß-flauschige wie schwarz-schmierige Schimmelpilze und familiäre Abgründe bekämpfen.
Die 1959 geborene Autorin, hauptberufliche Oberstudienrätin, nebenberufliche Referentin, Herausgeberin, Lektorin und fünffache Mutter, ist in Köln aufgewachsen, hat nach ihrem Studium in Aachen zehn Jahre mit ihrer Familie in Ostwestfalen gelebt, wohnt seit 1996 in Leverkusen und veröffentlicht seit 2002, darunter Hunderte Kurzgeschichten, Hörspiele, Erzählungen, Lyrik, Theaterstücke, Drehbücher und Essayistisches.
Podcast:
Sigrid Herrmann
Nominiert in der Sparte Krimi mit dem Text “Dunkle Erinnerungen”.
Sigrid Herrmann, geboren 1967 in Braunschweig, Journalistin, Studium der Kommunikationswissenschaften, verfasst für Zeitungen und Zeitschriften Berichte, Reportagen, Reiseerzählungen und Beiträge über kulturelle Themen, hauptberuflich bis 2017 Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit des Vizepräsidenten des Niedersächsischen Landtages. Seit 2002 Mitglied der Arbeitsgruppe Literatur der „Braunschweigischen Landschaft“ und Teilnahme an Lesungen. Veröffentlichung zahlreicher Kurzgeschichten in Anthologien und Gewinnerin mehrerer Preise bei Literaturausschreibungen, u. a. vom Literaturbüro Braunschweig und 2016 4. Platz beim Putlitzer Preises der 42erAutoren.
- 2002 Kurzgeschichte “Der Stern von St. Malo” in der Anthologie “Begegnungen”, Appelhans Verlag, Braunschweig
- 2005 Kurzgeschichte “Säbelrasseln auf der Asseburg” in der Anthologie “Mit Spürsinn unterwegs”, Appelhans Verlag, Braunschweig
- 2009 Satire “Mein wahres Motiv” in der Anthologie “Wenn du sprechen könntest”, Appelhans Verlag.
- 2011 Kurzkrimi “Der Wächter der Persephone” in der Anthologie “Tod in der Commerzbibliothek”, Herausgeber Handelskammer Hamburg
- 2011 Kurzgeschichte “Das Wrack in der Westerschelde”, in der Anthologie “Raabe inspiriert”, Appelhans Verlag
- 2012 Kurzgeschichte “Der Traum des kleinen Wolfs” in der Anthologie “Wolfsburg – Geschichten und Gedichte”, Hrsg. Braunschweigische Landschaft e. V.
- 2013 Hörspiel “Der Graf und die Guillotine”, Internetseite des Jokers Verlags Weltbild Gruppe
- 2014 Kurzgeschichte “Ein Geist, eine Zuckerfabrik und die ‘Große Braunschweiger Stadtfehde'” in der Anthologie “Vechelde – Ein Lesebuch”, Hrsg. Braunschweigische Landschaft e. V.
- 2006 Gewinnerin der Literaturausschreibungen “Lyrikfenster” des “Raabehauses”, Literaturzentrum Braunschweig, mit dem Gedicht “Elfenwald”
- 2006 Gewinnerin beim Kurzgeschichtenwettbewerb zur Kulturnacht der Stadt Braunschweig mit der Satire “Fußball und Filzpantoffeln”
- 2016 4. Platz beim Putlitzer-Wettbewerb der 42er Autoren für die Kurzgeschichte “Vernissage”
- 2016 Gewinnerin des 5. Platzes beim Wettbewerb “Sagenhafte Verbrechen aus dem Lechrain” der VHS und der Stadt Landsberg mit dem Kurzkrimi “Angriff aus dem Dunkel”
Podcast:
Slavica Klimkowsky
Radiopreisträgerin 2019 von 889FM Kultur – das Radiointerview fand am statt. Nominiert in der Sparte Krimi mit dem Text “Ein Herz für Rosen”.
Slavica Klimkowsky wurde 1958 in Kroatien geboren.
Sie studierte Medizin an der Freien Universität Berlin und arbeitete bis 2000 als Qualitätsmanagerin im medizinischen Bereich.
Seit ihren Studientagen verfasst sie Rezensionen, Essays, Kurzprosa und experimentelle Prosa, die in zahlreichen Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht wurden.
Sie war Finalistin und Preisträgerin bei mehreren Literaturwettbewerben (u.a. Tagesspiegel Erzählwettbewerb 2009 und 2011, Buchjournal Schreibwettbewerb 2013, Preis der Einfachheit 2018 und 2019, Wortrandale Radiopreis 2019).
Sie war Jurorin bei mehreren Literaturwettbewerben, ist Herausgeberin zweier Anthologien und Co-Autorin zweier Mosaik-Romane.
Slavica Klimkowsky arbeitet als Schreibtrainerin und Dozentin für Kreatives Schreiben u.a. im Museum für Naturkunde Berlin. Mit großer Freude und Engagement leitet sie Schreibwerkstätten in Einfacher Sprache und zur Einfachen Sprache oder zum inklusiven Arbeiten mit Sprache.
Slavica Klimkowsky ist 1. Vorsitzende des Autorenforum Berlin e.V., Berlins ältester offener Lesebühne. Sie ist Mitglied im Netzwerk freie Literaturszene Berlin, bei den BücherFrauen und Amiga des SYNDIKAT e.V. Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur.
Seit 2010 organisiert und moderiert sie öffentliche Lesebühnen und Veranstaltungen in Berlin und Brandenburg.
Sie schreibt und arbeitet gern zusammen mit internationalen KollegInnen an literarischen Projekten, die unterschiedliche Sprachen, Kulturen und Denkweisen zusammen bringen.
Webseite:
Podcast:
Andreas Lukas
Andreas Lukas nominiert für den Radiopreis 2019 mit dem Text “Diese ewige, wunderschöne Nacht, wolkenlos und eiskalt”.
Aufgewachsen im Saarland. Studium an der Universität in Saarbrücken. Robert-Schumann-Stipendiat beim Europäischen Parlament. Promotion 1985 mit magna cum laude in Politikwissenschaft.
Stationen: Industrie- und Handelskammer Augsburg: Referent. Medien-, Verlags- und Kommunikationsbranche: Chefredakteur, Programmchef, Verlagsleiter, Autor/Herausgeber zu zukunftsweisenden Führungsthemen, Referent/Moderator bei Symposien. Aktuell: Marketing- und Kommunikation, Lehrtätigkeit, freier Journalist, Schriftsteller.
Debütroman 2017 „Nie mit, aber auch nicht ohne“,
2. Roman Buchmesse 2018 „Die ungleichen Gleichen“
Podcast:
Luca Briewe
Luca Briewe nominiert in der Sparte Krimi mit dem Text “Diese ewige, wunderschöne Nacht, wolkenlos und eiskalt”.
Luca Briewe (Pseudonym), geb. im Ruhrgebiet; Studium der Literaturwissenschaft, Soziologie und Pädagogik in Bielefeld; arbeitete in der Jugend- und Erwachsenenbildung; Veröffentlichungen in verschiedenen Anthologien;
lebt mit Familie in Bielefeld; seit 2012 Arbeit in der Jugendberatung; schreibt unter dem bürgerl. Namen J. Krähling vorwiegend im Kinder- und Jugendbuchbereich.
Podcast:
Silvia Friedrich
Silvia Friedrich nominiert in der Sparte Liebe mit dem Text “Der Tod und die Liebe”.
Silvia Friedrich in Niedersachsen geboren, Jurastudium in Berlin als freie Journalistin in Berlin/Brandenburg tätig.
Veröffentlichungen von Kurzgeschichten, Gedichten.
Kinderbuch: „Sonntagskuchen mit Einstein, Papierfresserchen Verlag, 2009;
Romanerzählung „Kurz vor Woodstock“, 2011 Projekte Verlag, Halle
Drehbuchausbildung in Berlin
Kurzfilm “Zuviel Fleisch ist ungesund
Kurzfilm “Das volle Programm”
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Stefan Pickardt
Radiopreisträger 2019 von 889FM Kultur – das Radiointerview fand am statt. Text “Der Troll”.
Stefan Pickardt, Jahrgang 1959, lebt in Berlin in einer Fernbeziehung mit Taiwan.
Um Geld zu verdienen, arbeitete er lange Jahre als Chemie-Ingenieur und Bankfachwirt. Die Finanzkrise bot ihm die Chance, sich intensiv seinen künstlerischen Interessen als Autor und Musiker zu widmen.
Als Stipendiat der GEMA in der „Celler Schule“ lernte er 2004 Text und Ton noch geschickter zusammenzufügen. Er moderiert und bespielt hin und wieder als „Plüschdoktor“ offene Bühnen und ist Teil des Percussionensembles „Nouvelle Orange“.
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Milan Weber
Milan Weber nominiert in der Sparte Krimi mit dem Text “Diese ewige, wunderschöne Nacht, wolkenlos und eiskalt”.
Milan Weber, Jahrgang 1993, Sohn einer Gärtnerfamilie, kommt aus einem kleinen Dorf im mittelhessischen Nirgendwo, das dem Auenland nicht unähnlich ist. Mit neunzehn Jahren zog es ihn in die Großstadt Frankfurt am Main, wo er Geschichte, Politikwissenschaften und Ethnologie studierte. Während des Bachelors verdiente er seinen Lebensunterhalt als Wein- und Gemüseverkäufer, Gärtner, Würstchenbrater, Ferienbetreuer, Sozialpädagoge und Kistenschlepper.
Hauptberuflich schreibt er seine Masterarbeit zum Thema Medizingeschichte im Nationalsozialismus. Seine Miete zahlen Jobs als Buchhändler und in einem stadthistorischen Museum. Momentan lebt er zwischen Gießen und Frankfurt.
Immer, wenn er Zeit hat, bringt er einige der hundert Kurzgeschichtenideen zu Papier, die durch seinen Kopf wuseln. Für die Wortrandale 2019 ist ihm ein Krimi eingefallen, ein Krimi im eisigen Norden Finnlands. Dort gibt es einen Serienmörder, der alljährlich in der Polarnacht scheinbar wahllos Menschen tötet. Und dort gibt es einen kettenrauchenden Kommissar, der bei der Suche nach diesem Mörder seine eigenen Abgründe entdeckt.
Weber ist Preisträger des Jungen-Literaturforums-Hessen-Thüringen und des Nordhessischen Literaturpreises Holzhäuser Heckethaler. Seine Geschichten wurden in mehreren Anthologien veröffentlicht, unter anderem in der Nagelprobe 35. Im Mai 2019 erschien sein erster Kurzgeschichtenband Irgendwas mit Buchstaben, der seine bisher besten Geschichten vereint.
Unlängst hat er sein erstes Romanmanuskript fertiggestellt, das die Geschichte einer fragilen Freundschaft von fünf jungen Psychiatriepatienten erzählt. Überhaupt zieht sich das Thema psychische Krankheiten und ihre Behandlung schon eine ganze Weile durch seine Geschichten, weil trotz so vieler Veränderungen immer noch zu wenig darüber gesprochen wird. Für den Herbst plant er die Veröffentlichung eines weiteren Kurzgeschichtenbandes, der sich nur um dieses Thema drehen wird.
Denn Literatur muss vor allem eines sein: ehrlich. Einfach ehrlich.
Webseite: h
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